Waldbrand bei Keferloh

28.000 Liter Wasser transportierte die Ottobrunner Feuerwehr zur Unterstützung der Nachbarwehren.

An den ersten warmen Frühlingstagen brennt oftmals das trockene, letztjährige Gras. So auch am 8. April 2017 auf Grasbrunner Flur zwischen Putzbrunn und Keferloh. Die Feuerwehren Haar und Ottobrunn unterstützten die Kameraden von Grasbrunn und Putzbrunn mit dem Transport von Löschwasser. Das Feuer breitete sich auf einer Freifläche mit Jungpflanzung auf etwa 200 x 400 Meter aus. An den Rändern der Fläche drohte das Feuer in den Jungwald hineinzulaufen.

Mit dem TLF 24/50 und dem Abrollbehälter Tank auf dem WLF transportierte die Ottobrunner Feuerwehr im Pendelverkehr insgesamt 28.000 Liter Wasser zur Einsatzstelle und füllte damit die beiden Faltbehälter. Dieselbe Aufgabe hatten das TLF 24/50 der FF Haar sowie einige Landwirte mit ihren Wasserfässern. Am Gasthof Keferloh setzte die Haarer Feuerwehr einen Hydranten, um die leeren Wasserbehälter wieder aufzufüllen.

Derweiteren erhielt die Ottobrunner Feuerwehr den Auftrag, den Bereitstellungraum auf der B 471 an der Zufahrt in den Wald zu koordinieren. Dort baute sich auch die Einsatzleitung mit dem ELW 2 der Kreisbrandinspektion auf. Die Polizei sperrte dafür die B 471 in beide Richtungen zwischen dem Kreisel Putzbrunn und Keferloh.

Der Münchner Merkur berichtet mit eindrucksvollen Fotos von dem Brand:

https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/feuer-in-muenchen-waldgebiet-bei-grasbrunn-stand-in-flammen-8118316.html

Die Ottobrunner Feuerwehr brachte mit dem AB-Tank je Fahrt 10.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle.
Mit mehreren C-Rohren verhinderten die Feuerwehren Grasbrunn und Putzbrunn die Ausbreitung der Flammen in den angrenzenden Wald.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich eine längere Zeit hin.
Die Ottobrunner Feuerwehr füllte die beiden Faltbehälter, aus denen das Grasbrunner TLF 16 versorgt wurde.