Silbernes Ehrenzeichen für Ottobrunn

Auf dem Kreisfeuerwehrtag am 22.04.2016 zeichnete Landrat Christoph Göbel einen Ottobrunner für 25 Jahre Feuerwehrdienst aus.

Der Freiststaat Bayern ehrt langjährige ehrenamtliche Verdienste um das Feuerlöschwesen mit Ehrenzeichen am Band in zwei Klassen: in gold für 40 Jahre aktiven Dienst und in silber für 25 Jahre. Die Verleihungsurkunde unterzeichnet der Bayerische Staatsminister des Inneren, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann. Im Landkreis München ist es seit Jahrzehnten üblich, dass der Landrat dem Geehrten das Abzeichen im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages an die Uniform heftet. Am 22. April 2016 standen in Aschheim 19 Kameraden für das Abzeichen für 40 Jahre und 50 Kameraden für 25 Jahre auf der Ehrungsliste. Die Freiwillige Feuerwehr Ottobrunn gratuliert ihrem Kameraden, der dieses Jahr geehrt wurde.

Michael Hüfner trat an seinem 16. Geburtstag in die Feuerwehr ein, denn genau an diesem Tag fand eine Feuerwehrübung in seiner Heimatgemeinde Bodolz im Landkreis Lindau statt. Dort gab es damals keine Jugendfeuerwehr und das Bayerische Feuerwehrgesetz ermöglicht den aktiven Dienst erst mit 16 Jahren. Vor 11 Jahren zog Hauptfeuerwehrmann Hüfner nicht nur aus beruflichen Gründen nach Ottobrunn. Als er in die Ottobrunner Feuerwehr eintrat, begeisterte er seine damalige Freundin (heutige Ehefrau) für den Feuerwehrdienst.  Heute stellt das Ehepaar Hüfner eines von vier Ehepaaren in der Ottobrunner Feuerwehr dar.

Michael Hüfner (3. von links) wurde für 25 Jahre Feuerwehrdienst geehrt.
Michael Hüfner (3. von links) wurde für 25 Jahre Feuerwehrdienst geehrt.

Und nochmals silber: Herzlich gratuliert die Ottobrunner Feuerwehr ihrem Ehrenmitglied Josef Gmeinwieser. Der „Gschmiese“ erhielt für seine vielfältigen Verdienste als langjähriger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Unterhaching das „Deutsche Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber“.

KBR Josef Vielhuber gratuliert Josef Gmeinwieser zur Ehrung. Im Hintergrund KBI Walter Probst.
KBR Josef Vielhuber gratuliert Josef Gmeinwieser zur Ehrung. Im Hintergrund KBI Walter Probst.